Mai 2017

Förderkreis Sumy-Hilfe

Kurs auf Mini-Werkstatt

31.05.2017

24 Jahre fährt die Sumy-Hilfe - anfangs als loser Zusammenschluss, seit 1995 als gemeinnütziger Verein - Spenden in die gleichnamige Bezirksstadt im Nordosten der Ukraine. Bestimmt sind die überwiegend auf dem Seydaer Diest-Hof verladenen Hilfsgüter für Kinder mit geistigen Behinderungen, deren Familien und Einrichtungen des Sumyer Elternvereins geistig behinderter Kinder „Felicitas“, mit dem der Förderkreis partnerschaftlich kooperiert.

Von Anfang an, also seit 1993, begleite ich diese Transporte, aber eine feststehende, jährlich wiederkehrende Abfertigungsroutine an der polnisch-ukrainischen Grenze hat sich bislang nicht etabliert. Jedes Mal läuft es etwas anders. Bei der jüngsten einwöchigen Tour in diesem Monat, dauerte das Prozedere bei der Einreise in die Ukraine viereinhalb Stunden, auf dem Rückweg nur komfortable anderthalb Stunden.

Insgesamt akzeptable Zeiten. Meine Mitfahrer ermuntere ich immer mit dem Satz: „Alles unter fünf Stunden ist in Ordnung.“ Neu war diesmal, dass die ukrainischen Grenzer uns eine Deutsch-Dolmetscherin stellten und einen jungen Zöllner, der den Papierkram fast im Alleingang für uns erledigte. Wir mussten „nur“ geduldig warten und immer wieder nachfragen.

Unterwegs war der Förderkreis Sumy-Hilfe diesmal mit vier Kleinbussen. Sie wurden dankenswerter Weise von der Wichern Diakonie Frankfurt/Oder, dem Kirchenkreis Wittenberg, dem Kreiskirchenrat Finsterwalde und Malermeister Gaston Mätzke aus Friedersdorf, Ortsteil von Sonnewalde, zur Verfügung gestellt.

An den Steuern der kleinen Karawane saßen insgesamt acht Fahrer. Außer Gaston Mätzke waren es Heiko Mehnert aus Massen, OT Ponnsdorf, Dirk Baron und Günter Dornemann aus Frankfurt/Oder, Peter Hammitsch aus Frankena und Manfred Richter sowie Sabine Hoffmann aus Elster und der Autor dieser Zeilen aus Jessen.

Erstmals in meiner langen Sumy-Fahrer-Karriere ist es mir gelungen, die genaue Kilometer-Zahl für einen Hilfsgüter-Transport zu stoppen. Mit allen Umwegen standen am Ende 3 880 Kilometer auf dem Tacho des Busses, das sind 1 940 Kilometer für die einfache Strecke von Seyda bis nach Sumy.

Die Ladung der vier Kleinbusse bestand im Wesentlichen aus Rehabilitationsmitteln für Behinderte (so vom Sanitätshaus SoNa aus Jessen) und Verbrauchsmaterialien für den Kindergarten 34 und das Förderzentrum in der Glinkastraße (Behindertenschule des Elternvereins „Felicitas“) von Sumy.

Mit acht Fahrern in die Ukraine

Zur Ergänzung der Fracht setzte der Förderkreis wieder auf Textil- und Schuhspenden aus der Bevölkerung und wurde einmal mehr nicht enttäuscht. Vielen Dank für die anhaltende Spendenbereitschaft, u.a. seitens der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Jessen. Zudem hatte die Tour einige Sponsoren, die das Vorhaben mit Geld bzw. Sachleistungen unterstützten, wie die Gärtnerei Böttcher in Elster. Allen Gebern versichert der Verein, dass die Hilfe gut angelegt ist und ihre Bestimmung erfüllt.

Jüngste „Sprösse“ der Bemühungen des Förderkreises in Sumy sind eine Mini-Werkstatt und ein Sportraum. Sie sollen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Förderzentrum in einer Wohnung entstehen.

Tanja Ushkal, Leiterin der Schule für 32 Kinder mit geistigen Behinderungen, hofft, dass „die Werkstatt in der Glinkastraße mit sechs Arbeitsplätzen noch in diesem Jahr ihren Betrieb aufnehmen kann“. Dafür braucht der Verein noch Geldspenden (KD-Bank Duisburg, IBAN: DE17 3506 0190 1566 4360 15, BIC: GENODED1 DKD, Verwendungszweck: Mini-Werkstatt).

Das öffentliche Bild in Sumy wird Anfang Mai stets von den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges (Ende des Zweiten Weltkriegs) geprägt. Seit 2014 mischt sich darunter das Gedenken an die im Bürgerkrieg in den russischen Separatisten-Gebieten Gefallenen.

Gedenken an Zweiten Weltkrieg - und Opfer des Bürgerkriegs

Der Platz am Haupteingang des Sumyer Friedhofs, der den im Südosten der Ukraine umgekommenen Kämpfern vorbehalten ist, wird knapp. Bei den Gefechten um Donezk und Lugansk, die mitunter aus dem Blick der hiesigen Öffentlichkeit geraten, sterben nach wie vor Soldaten und Zivilisten.

Einige Leser erinnern sich vielleicht an Vera Gontscharenko, die in der Zeit des vorjährigen Sumy-Hilfe-Transports zu einer Herz-Operation nach Kiew ins Krankenhaus musste. Für den lebenswichtigen Eingriff fehlte ihr damals noch etwas Geld.

Die Fahrer aus Deutschland legten zusammen und schlossen die Finanzierungslücke. Inzwischen erholt sich Vera Gontscharenko, selbst Mutter eines geistig behinderten Kindes, langsam. Sie ist aber noch schwach und vor kurzem musste sie einen weiteren Schicksalsschlag hinnehmen: Ihr Mann ist gestorben.

Gemeinsam mit ihrem großen Sohn hat sie nun auch noch die Pflege der Großmutter zu meistern. Dennoch strahlt Vera Optimismus aus und ist voller Dankbarkeit für ihr „neues Leben“, wie sie sagt.

Text: Detlef Mayer

Fotos: Medientreff  -  Sabine Hoffmann, Detlef Mayer

 

Vierteljahrhundert

Freude am Gesang

28.05.2017

Der Gesang ist es nicht allein, der den Gemischten Chor zusammenschweißt. Und das nun seit 25 Jahren. Außer den Proben und den Konzerten sind es neben den gemeinsamen Ein-Tages-Fahrten oder der jährlich einmal stattfindenden Weinverkostung bei Hankes in Jessen auch die traditionellen Chorfeiern, die reihum bei Ensemblemittgliedern im Garten stattfinden. Kein Wunder also, das Klaus Dieter George, Mitglied der Chorleitung, sich überzeugt zeigt: „Wir haben uns zu einem Team zusammengefunden“.

Bei der Gründung am 24.Februar 1992 hatte der Chor 15 Mitglieder. Musikalisch geleitet wurde er von Matthias Franke, der vor drei Jahren den Staffelstab weiter gab an Nils Philippeit. Heute gehören dem Klangkörper 20 Frauen und zwei Männer an. Deshalb würde man sich freuen, wenn sangesfreudige junge Menschen, insbesondere Männer, den Weg zur Probe nach Elster finden. Geübt wird immer  dienstags um 19.30 Uhr, mal in der Sekundarschule, mal im Vereinsheim in der Mittelstraße. Mit dem neuen Chorleiter, so weiß Klaus-Dieter George zu berichten, ist mehr Spaß in die Proben eingezogen, und Nils Philippeit achtet auch auf Kleinigkeiten, die die Konzerte erfolgreicher werden lassen. So sollen die Sängerinnen und Sänger durchaus zeigen, dass sie Spaß am Gesang haben. Das Konzertprogramm eines Jahres ist anspruchsvoll, der Kalender gut gefüllt. Es beginnt mit dem Muttertagskonzert in der evangelischen Kirche in Elster und geht über das gemeinsame Musizieren mit dem Moskauer Männerchor „Heiliger Wladimir“ bei der Historischen Stadtwache in Wittenberg, dem Schifferfest in Elster (gemeinsam mit befreundeten Chören) bis hin zum Chortreffen in Elstermanns Park in Schweinitz, das der dortige Männerchor immer organisiert. Besonders viele Auftritte gibt es in der Vorweihnachtszeit, so in der Johannischen Kirch in Wittenberg und in Elsters Kirche sowie in der Seniorenpension Griebo, beim Diest-Hof in Seyda, den Weihnachtsmärkten in Möllensdorf und Elster und dem Lebendigen Adventskalender in Elster.

Das Repertoire ist sehr vielseitig. Deutsche Volks- und andere Lieder gehören ebenso dazu wie englische oder irische. Und seit diesem Jahr auch russische, wie die „Moskauer Nächte“, mit denen der Männerchor aus dieser Stadt überrascht wurde.

Beim Muttertagskonzert bewies der gastgebende Gemischte Chor Elster ebenso gewachsenes Können wie die drei Gästeensembles, der Schweinitzer Männerchor, der Kirchenchor Elster sowie die Sangesfreunde aus Listerfehrda. Klaus –Dieter George bringt es mit einem Satz auf den Punkt: „Es war super“.

Text: Boris Canje

Foto: Medientreff  -  Sabine Hoffmann

 

Paddeltour

Statt Arnsnesta nun Prettin

27.05.2017

Ursprünglich wollten die Kanuten am Sonnabend ihre Boote an der Brücke in Arnsnesta (Elbe-Elster-Kreis) in die Schwarze Elster setzen. Dort sollte die 36. Elster-Elbe-Fahrt, organisiert vom Elsteraner Kanuverein „Harmonie“, gestartet werden. Doch dazu kam es nicht.

Kurzfristig wurde umgeplant, der Startpunkt wurde von Arnsnesta zur Hirschmühle in Prettin, dem Domizil der dortigen Wasserwanderfreunde, verlegt. So kamen die Kanus mit den Namen „Schnuckel“, „Drops“ , „Rumtreibär“, „Flipper“, „Strolch“ und all die anderen am Vormittag am Ortsrand von Prettin aufs Elbewasser.

Zwei Gründe gaben dafür den Ausschlag, erläuterte Lutz Rotte, Vorsitzender des Kanuvereins „Harmonie“. Zum einen laufen am Damm bei Arnsnesta Bauarbeiten zum Hochwasserschutz, so dass der Zugang zur Schwarzen Elster behindert ist. Zum anderen ist aufgrund der anhaltenden Trockenheit der Wasserstand in der Schwarzen Elster so stark gefallen, dass ein problemloses Passieren des Flusses zwischen der Landesgrenze Brandenburg und der Mündung in die Elbe unwahrscheinlich erschien.

Am Pegel Löben waren am Sonnabend lediglich 52 Zentimeter gemessen worden, Tendenz weiter fallend. So wurde es allein eine Elbe-Fahrt. Zum vierten Mal übrigens in der Geschichte der Elster-Elbe-Touren, die von den Elsteranern jeweils für den Sonnabend nach Himmelfahrt langfristig organisiert werden. Vor dem Start ging ein besonderes Dankeschön an die Prettiner Gastgeber, die kurzfristig zur Stelle waren und an diesem sommerlichen Tag für Getränke sorgten.

Die Sonne lachte, die rund 70 Kanuten aus über 30 Klubs waren guter Stimmung. Sie freuten sich auf eine entspannte Tour und das folgende gemütliche Beisammensein nach der Ankunft in Elster. Die Kanuten waren übrigens auf die besonderen An- und Abfahrtssituationen nach und von Elster aufgrund der großräumigen Straßensperrungen in Wittenberg wegen des Kirchentags hingewiesen worden, informierte Lutz Rotte zu einem zusätzlichen Punkt bei der Organisation.

Für einige Teilnehmer stand am Samstag nicht die erste Paddeltour am langen Wochenende an. Einige nutzten es, um sich länger am Bootshaus Elster aufzuhalten. Am Himmelfahrtstag wurde vom Fähranleger in Prettin in Richtung Elster gestartet, am Freitag ging es bis Coswig, berichtete der Jessener Klaus Hoppenz. Er hat in der laufenden Saison, die im Oktober beginnt, bereits 2.500 Kilometer auf dem Wasser zurückgelegt.

Am Sonnabend kamen 31 Kilometer hinzu. Ab Arnsnesta wären es 34 gewesen. Die Fahrt auf der Schwarzen Elster hat für die Wassersportler einen besonderen Reiz, bekräftigte Lutz Rotte. Nächstes Jahr gibt es die nächste Chance.

Text und Foto: Frank Grommisch

 

Apfelbaum zu Ehren Luthers

26.05.2017

Beim Elsteraner Luthertag, den der Heimatverein des Elbeortes am Freitagabend im Freizeitpark ausrichtete, wurde zu Beginn ein Apfelbaum gepflanzt. An dem jungen Boskoop haben die Heimatvereinsvorsitzende Sabine John, Miss Elbenixe Henrike Tietz, Ortsbürgermeister Wolfgang Fröbe sowie Gert Meyer, der sich um die Pflege kümmert, die letzten Handgriffe erledigt. Pfarrer Thomas Meinhof erinnerte an das Luther-Zitat „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. Die Leute, so Luthers Botschaft, sollten sich in schwierigen Zeiten nicht bange machen lassen, sondern dem Gutes entgegensetzen, sagte Meinhof. Anschließend spielten die Bands „Die Einzigsten“ und „adoxa boreal“. Kinder aus dem Elbeort konnten toppen und spielen im Freizeitpark. Sogar ein Kinderkarussell war aufgebaut, wo Runde um Runde man drehen konnte.

Text: Frank Grommisch

Fotos: Medientreff  -  Sabine Hoffmann, Paulina Gottschalk

 

Überraschende Spendenübergabe

25.05.2017

Christi Himmelfahrt – bei einigen Menschen besser bekannt unter Männertag. Für andere wiederrum ist es ein Tag zum ausruhen.

Herr Andreas Löwe, bekannt als Eismann aus Gentha nahm es zum Anlass, spontan dem Jugendclub „Zuflucht“ Elster eine Spende zu überbringen. Ein Anruf, wäre es möglich, dass ich heute vorbei kommen könnte, so Herr Löwe. Morgen wenn der Jugendclub seine Türen öffnet, werden die Mädchen und Jungen nicht schlecht staunen. Im großen Aufenthaltsraum ist der Tisch reichlich gedeckt. Angefangen von einer Küchenwaage, Eieruhr, Topfhandschuhe, Trinkbecher, Eisbehälter und vieles vieles mehr. Alles was der Jugendclub wirklich gebrauchen kann. Denn gekocht und gebacken wird gern. Gesunde Ernährung steht seit langem auf dem Speiseplan.

Zum Feiertag eine Spendenübergabe, das war eine wirklich große Überraschung. Aber jederzeit wieder gern. Auf die Frage an Andreas Löwe, warum? Bei Euch weiß ich dass alles in guten Händen ist und die Nachhaltigkeit gegeben ist. Seit Jahren verfolge ich was im Jugendclub passiert. Der Jugendclub „Zuflucht“ Elster ist wahrlich keine Eintagsfliege. Bewiesen hat er es wieder mit der Auszeichnung in Halle. Es hat mich sehr stolz gemacht, wie junge Menschen so viel in Bewegung setzen. Ich habe jeden Tag geklickt. Oft komme ich aus dem Staunen nicht raus. Es war mir einfach ein Herzenswunsch.

Text und Foto: Medientreff  -  Sabine Hoffmann

 

Dorffest in Zemnick

Ringreiten zum 31. Mal

23.05.2017

Das Dorffest in Zemnick hat wie immer viele Facetten: Vormittags läuft ein Volleyball-Turnier. Ab 14 Uhr füllt sich das große Zelt, in dem die Kaffeetafel steht, zu der das Übergangswohnheim für Suchtkranke der Heporö gGmbH neben dem frischen selbst gebackenen Kuchen auch ein Programm mit kurzweiligen Sketchen beisteuert.

Drumherum schminken Evelyn Jahn und Vanessa Harrer Kinder und Jugendliche. Der Partyservice von Heiko Klausa aus Listerfehrda versorgt die Gäste mit Speis und Trank. Seinem traditionsreichen Höhepunkt strebt das Fest am Nachmittag mit dem Wettbewerb im Ringreiten entgegen, bevor am Abend die Band „Ladykiller“ den tollen Tag im Zelt ausklingen lässt.

Organisatoren des Dorffests sind die örtliche Feuerwehr und der Zemnicker Heimatverein mit seinem Vorsitzenden Udo Jahn an der Spitze. Fürs Ringreiten hat Dirk Röthe den Hut auf, der auch seine Familie - im weitesten Sinne - mit einspannt.

Wie Moderator Ludwig Ziehe, assistiert durch Juliane Röthe, zu Beginn des Wettbewerbs verkündet, reichen „die Anfänge des Ringreitens im Dorf bis 1914 zurück“. Zwischendurch muss es einige Lücken gegeben haben, denn diesmal wird (erst) die 31. Ausgabe bestritten. Wie schon in Vorjahren mit dem Akkordeon begleitet von Marita Schütze aus Seyda. Sie ist in dieser Hinsicht eine echte Institution.

16 Teilnehmer haben sich auf dem Parcours am Ortsrand in Richtung Schadewalde versammelt. Sie reiten überwiegend auf großen Pferden, aber auch auf zwei Ponys. Wobei einige Tiere unter zwei Startern ran müssen, also ein doppeltes Pensum zu absolvieren haben.

Gut zu tun gibt es auch für die jungen Helfer an dem hölzernen Tor, dessen Querlatte die Metallringe trägt. Sie sind die Objekte der Begierde für die Reiter, die vom Rücken ihrer schnellen Pferde aus versuchen, sie mit einem Stab von der Latte zu heben. Die „getroffenen“ oder die herunter gerissenen Ringe müssen von den Helfern wieder auf den Nägeln in besagter Latte platziert werden.

Zudem gilt es für sie, die ganze Latte für die jungen Starter auf den kleinen Pferden in jedem Durchgang - davon gibt es fünf plus Stechen - stets eine Etage tiefer zu hängen.

Die Ringe - auch die kleineren im abschließenden Stechen um die vorderen Ränge - am sichersten im Visier hat an diesem Nachmittag Henry Wagenknecht aus Groß Naundorf. Nach den fünf regulären Durchgängen weist sein Konto - wie nur noch das von Konkurrentin Claudia Pachovsky aus Süptitz (Torgau) - fünf Ringe auf. Im Stechen holt er dann zudem den alles entscheiden einen kleinen Ring, der erschwerend auch noch außerhalb der Mitte gehängt wurde.

Im Stechen um Platz drei stehen gleich vier Reiter-Pferd-Paare. Sie alle haben vier Ringe in den fünf Durchgängen gesammelt. Die Nase vorn behält hier am Ende des Stechens Andreas Döring aus Labetz (Wittenberg). Erwähnenswert ist, dass es Rosalie Richter, einer der jüngsten Starterinnen in Zemnick, gelingt, Platz fünf zu erobern.

Nachzutragen bleibt das Ergebnis vom Volleyball. Acht Teams waren angetreten, und Ortsbürgermeister Dirk Heinzmann weiß, dass die gemischte Mannschaft der Jessener Gymnasiasten gewonnen hat, gefolgt von Zemnick II und Wolfswinkel. Als einziges Frauen-Team hatte übrigens Elster mitgemischt.

Text und Fotos: Detlef Mayer

 

Auszeichnung

Jugendclub „Zuflucht“ Elster holt 500 Euro

20.05.2017

Online-Abstimmung sieht Elster vorn.

„Die ganze Veranstaltung war sehr bewegend“ – sagt Sabine Hoffmann. Die Betreuerin in der Elsteraner „Zuflucht“ berichtet weiter: „ Meine großen Jugendlichen meinten auf dem Heimweg, das war aber heute ein großes Dankeschön für unseren Jugendclub“.

Der nämlich hatte sich am landesweiten Wettbewerb für engagierte junge Menschen der Initiative „Freistil“ beteiligt /MZ berichtete) und durfte sich am Samstag in der Theatrale im Weisenhausring von Halle die Siegertrophäe, eine tönerne Krone, und den zugehörigen 500-euro-Scheck für den Publikumspreis abholen. Damit bedacht worden war das Projekt „Winterferien im Jugendclub „Zuflucht“ Elster“ unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark – einer für alle, alle für einen“.

Die Abstimmung für besagten Publikumspreis war online erfolgt und über vier Wochen gelaufen. Die Elsteraner hatten in dieser Spanne 818 Klicks gesammelt, fast 200 mehr als die nächstplatzierte Gruppe. „Wir danken allen, die dem Jugendclub „Zuflucht“ ihre Stimme gegeben und an uns geglaubt haben“, ist Sabine Hoffmann begeistert.

Insgesamt hatten sich 54 Einrichtungen und Gruppierungen an dem Engagement-Wettbewerb 2017 beteiligt.  Vergeben wurden letztlich Anerkennungen für 15 Projekte. Elsters Jugendclub durfte seine Auszeichnung aus den Händen von Uwe Lummitsch entgegennehmen. Der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen  Sachsen/Anhalt e.V. hatte zuvor auch eine kleine Laudatio gehalten.

Zu der Preisverleihung in Halle reisten neben Sabine Hoffmann aus Elster an: Leon Hesse (16 Jahre), Nico Bannert (17 Jahre), Pascal Trepke (17 Jahre) und sein Vater Dirk Trepke. Pro Projekt hatte „Freistil“ wegen der vielen Teilnehmer nur fünf Personen zugelassen, erklärt Sabine Hoffmann. „Wir waren schon um 12 Uhr da und haben noch beim Workshop, Handy-Clips mitgebracht.“

Die 500 Euro möchte die „Zuflucht“ in ihre Sommerferiengestaltung stecken. Zum Beispiel wünschen sich die Kinder und Jugendlichen, das Assisi-Panorama in Wittenberg zu besichtigen. Und eventuell fällt noch ein frei stehender Basketball-Korb ab.

Text: Detlef Mayer

Fotos: Medientreff  -  Sabine Hoffmann und Dirk Trepke

 

Freistil: Landesweiter Wettbewerb

zeichnet 16 Engagementprojekte von Jugendlichen aus

20.05.2017

Zur Preisverleihung des freistil – Jugendengagementwettbewerbs am Samstagabend in der Theatrale in Halle würdigten mehr als 100 Gäste das vielfältige jugendliche Engagement in Sachsen-Anhalt. Dazu waren engagierte Jugendliche, Vertreter*innen aus Politik und Unternehmen, die Förderer des Wettbewerbs und das freistil-Team in der Theatrale in Halle zusammengekommen. Insgesamt wurden 15 Jurypreise und ein Publikumspreis an die aktiven Jugendlichen vergeben. Die jungen Projektmacher*innen konnten sich über Preisgelder in Höhe von je 500 Euro sowie einen Sachpreis freuen. Die Preisgelder wurden von Spendern und Sponsoren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gestiftet. Sie dienen der Anerkennung und Stärkung des jugendlichen Engagements in Sachsen-Anhalt.

Ausgezeichnet wurden der Tierschutz Halle für ein Projekt für Kinder und Jugendliche, die Junge Akademie Wittenberg für den virtuellen Nachbau des KZ Lichtenburg für Minecraft, der Kulturverein Die Bude aus Halle für das Theaterprojekt “Überfahrt – Geschichte einer Flucht”, die Pestalozzischule Zeitz für ihren Magic Room, drei Schülerinnen aus Halle für ihr Projekt Vitaqua zum spielerischen Umgang mit Wasser, die Jugendfeuerwehr für das Landesjugendforum, die Sportjugend Sachsen-Anhalt, der aid-Ernährungsführerschein zweier Studentinnen aus Halle, das Projekt Students Against Raciscm aus Magdeburg, das Filmprojekt Lina zu Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen, Escuelita Magdeburg, Jugendliche aus Quedlinburg für ihren Film zu jüdischen Schicksalen, das Begegnungszentrum Hotel Wien aus Bernburg, das Move’n’Culture Festival aus Halle sowie die Studentin Martha, die Kulturausflüge mit Flüchtlingen organisiert.Der Publikumspreis ging an den Jugendclub Elster.

In ihrem Grußwort äußerte sich Staatssekretärin Susi Möbbeck begeistert über das vielfältige Engagement junger Menschen in Sachsen-Anhalt: „Der Wettbewerb verdeutlicht, wie kreativ und leidenschaftlich Jugendliche in Sachsen-Anhalt die Gesellschaft mitgestalten. Deshalb halte ich es für wichtig, dass wir das Engagement junger Menschen stärken und für die Öffentlichkeit sichtbar machen. Ich bedanke mich bei allen Engagierten und Unterstützern, die diese Anerkennung für junge Ehrenamtliche ermöglichen. Jedes einzelne Projekt zeigt: Engagement macht stark. Nicht nur diejenigen, für die etwas getan wird. Es bereichert auch die, die sich engagieren. Wer sich einsetzt, lernt etwas über und von anderen Menschen.“

Der landesweite 14. Jugendengagementwettbewerb wurde im Januar 2017 im Rahmen der Meile der Demokratie in Magdeburg eröffnet. Jugendliche bis 27 Jahren hatten bis Ende März die Gelegenheit, sich mit ihrem Engagementprojekt zu bewerben. So gingen insgesamt 54 Bewerbungen ein, hinter welchen über 800 junge Menschen stehen. Aus den Bewerbungen wählte eine unabhängige Jury 15 Preisträger*innen aus. Dabei ging es neben den rein formalen Kriterien auch um Aspekte wie Partizipation, Nachhaltigkeit und Wirkung für andere Jugendliche. Den Publikumspreis wählten Internetnutzer*innen über die Projekthomepage und facebook aus. Bis zum 19. Mai wurden mehr als 7.000 Stimmen abgegeben.

Der freistil-Jugendengagementwettbewerb ist ein Projekt der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und wird unterstützt durch das Land Sachsen-Anhalt, die Landeszentrale für politische Bildung, die Lotto Toto GmbH, die Stadtwerke Halle GmbH, die Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH, die Friedrich Ebert Stiftung, die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, sowie weitere langjährige Partner.

Text und Foto: Freistil-Sachsen/Anhalt - Halle

 

Elsteraner Trendsport Crossgolf

Ohne Etikette, aber ehrlich

19.05.2017

Es ist trocken, als die „Crazy-X-Golfer“ aus Spandau aus ihren Autos steigen. Der Parkplatz am Jessener Schloss ist bereits gut gefüllt und die verschiedenen Kennzeichen lassen erahnen, hier werden sie auf gute Freunde aus der Mitteldeutschen Crossgolf-Liga treffen. Die veranstaltet vier Wertungswettkämpfe im Jahr - einen davon an diesem Tag.

Wobei der letzte dann ein ganz besonderer ist: Nachtgolfen mit Leuchtbällen. Bereits hieran sieht man, Crossgolf hat wenig mit dem elitären Spiel auf dem Golfplatz zu tun. Selbst die Bälle, die verwendet werden und äußerlich zwar den „normalen“ ähneln, sind wesentlich leichter.

Crossgolf orientiert sich eher an den Wurzeln des Golfvergnügens, welche bei schottischen Schäfern gesehen werden, die zum Zeitvertreib querfeldein spielt.

Ähnlich geht es an diesem etwas trüben Mai-Morgen im Schlosspark zu. Das Schnupperangebot des Vereins, organisiert hatte das Turnier Mario Prell von den Elsteraner Crossgolfern, einer Sektion des dortigen Uni Hockey Clubs, scheinen nur wenige Jessener wahr zu nehmen. Einer aber will unbedingt wissen, wie Crossgolf funktioniert: Bürgermeister Michael Jahn.

Übrigens deuten die nummerierten Kreise in der Schlossstraße, zum Beispiel unmittelbar an der Schlosszufahrt oder an der Einmündung zum Baderhag, nicht etwa auf geplante Straßenbauarbeiten hin. Auch sie sind als Zielpunkte fürs Crossgolfen markiert worden und werden mit der Zeit verblassen. Der erste Crossgolfclub der Welt soll (laut Wikipedia) übrigens 1754 in St. Andrews an der schottischen Ostküste gegründet worden sein.

Auf was es beim Golf ankommt, wisse er schon. Aber Crossgolf sei doch sicher eine andere Sache. Tatsächlich geht es viel lockerer zu. Die Etikette, auf Golfplätzen gepflegt, spielt hier keine Rolle. Hier wird auch nicht eingelocht, sondern Ziele, die sich im Gelände bieten oder die man mitbringt, werden angespielt.

Im Schlosspark sind das beispielsweise Bänke, Blumeneinfassungen, Fußballtore und Bäume. Auch eine Holzskulptur im Baderhag muss sich heute mal Treffer von den leichten Bällen gefallen lassen.

Zur Gaudi haben die Elsteraner natürlich auch verschiedene Ziele mitgebracht. Ein strahlend weißes Toilettenbecken mit einem Aufkleber vom Baumarkt Wittig steht da plötzlich mitten auf der Wiese. Wer da hinein trifft, dem wird, so die selbst aufgestellte Regel, ein Punkt erlassen. Das wäre gut, denn wie beim klassischen Golfsport auch, gewinnt der Spieler mit den wenigsten Abschlägen.

Zehn dürfen es pro Ziel sein. Wer es dann nicht geschafft hat, muss sich elf Punkte auf sein Skript eintragen. „Kontrolliert wird hier aber keiner“, sagt Mario Prell. „Crossgolf ist ein ehrlicher Sport.“ So ziehen denn die Golfer recht geruhsam mit vollem Equipment, dem Golfwagen, hier „Back“ genannt, und darin etlichen verschiedenen Schlägern und Bällen, in Vierergruppen durch die Parklandschaft.

Auch eine Ball-Angel dabei zu haben, macht Sinn, denn Wasser gibt es hier zur Genüge, wohinein so ein Ball gern mal verschwinden.

Die Ausrüstung sei auch nicht sehr teuer, versichern die Spieler. Wer sich mit sehr gutem Material eindecken will, der müsse mit rund 80 Euro rechnen. Am besten kaufe man im Herbst, wenn die Profis dann ihre gebrauchten Teile abstoßen. Profis wie Sylvain Rullier.

Dem gebürtigen Franzosen, der in Deutschland lebt und hier Nationalspieler ist, macht das Spiel in Jessen genauso viel Spaß wie seinen beiden Ex-Nationalmannschaftskollegen, die angereist waren: „Das Gelände hier ist wunderbar für unseren Sport. Vielseitig und mit genug Platz“, antwortet er in fließendem Deutsch.

Wen der Virus Crossgolf erst einmal gepackt hat, den lässt er offensichtlich nicht so schnell wieder los. Bei Jessens Bürgermeister Michael Jahn ist das so. Ehrgeizig absolviert er Bahn für Bahn und hat dabei ja auch noch Heimvorteil. Ob es allerdings für die Teilnahme an der Europameisterschaft reicht, die dieses Jahr in Prag stattfindet, oder für die erste WM im nächsten Jahr in Paris, wer weiß?

Immerhin reicht es bei seiner ersten Crossgolf-Runde unter all den guten Spielern zum sechsten Platz und somit zu Punkten in der Crossgolf-Liga. Organisator Mario Prell, der sich ausdrücklich beim Bauhof für das Herrichten des Platzes bedankte und bei der Stadtverwaltung für die super Zusammenarbeit bei der Planung des Turniers, hofft den Bürgermeister für diesen Sport begeistert zu haben.

Text und Fotos: Evelyn Jochade

 

SV Eintracht Elster

Fünf Jahrzehnte Tischtennis Rita Gresse wird 60

12.05.2017

Ein Leben ohne Tischtennis, Rita Gresse will sich das gar nicht vorstellen. Die Zemnickerin begeht an diesem Freitag ihren 60. Geburtstag. 50 Jahre ihres Lebens hat die Ballsportart wesentlich mitbestimmt und ihr will sie auch weiterhin die Treue halten, in der Abteilung Tischtennis von Eintracht Elster.

Die gebürtige Zemnickerin erinnert sich daran, wie sie einst als Kind im Ferienlager Tischtennis spielte und zunehmend Freude daran fand. Talent wurde ihr auch bescheinigt und so fand sie in Elster vor allem in Erhard Kase und Bruno Bauer Trainer, die sie förderten, forderten und mit ihren Hinweisen dazu beitrugen, dass sie ihr Können an der Platte vervollkommnen konnte. Geübt wurde intensiv.

Dreimal in der Woche sei sie als Schülerin mit dem Fahrrad von Zemnick nach Elster gefahren. „Das würde doch heute keiner mehr machen.“

„Geübt wurde dienstags, freitags und sonntags“, wirft Erhard Kase ein. Übungsstunden, die sich auszahlten. Bei der Spartakiade in Leipzig belegte sie im Doppel einen dritten Platz. Punktspiele wurden vor der politischen Wende in der Bezirksliga Cottbus gemeinsam mit Männern bestritten. 1978 wurde Rita Gresse Bezirksmeisterin. Aktuell steht sie auch im Punktspielbetrieb, in der Kreisliga, wieder gemeinsam mit den Elsteraner Tischtennismännern.

Gern erinnert sie sich an die Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften, die wurden vor wenigen Wochen in Dippoldiswalde in Sachsen ausgetragen. Tischtennisspieler aus drei Bundesländern waren dort am Start und Rita Gresse schaffte es unter die ersten Acht. „Das war für mich ganz toll“, freut sie sich noch immer über den Erfolg und zeigt stolz ein Foto, das sie an die Titelkämpfe erinnert.

Soweit es ihre Arbeit als selbständige Landwirtin in Zemnick zulässt, ist sie beim Training oder bei Punktspielen dabei. Im Winter sei das aufgrund des Berufes einfacher als in den anderen Jahreszeiten. Gelernt und studiert hat sie in der Tierproduktion, doch jetzt befasst sie sich ausschließlich mit dem Feldbau, umschreibt sie kurz ihre berufliche Entwicklung. Die Mutter zweier Kinder kann sich inzwischen auch über sechs Enkel freuen.

„Tischtennis ist einfach ein toller Sport“, sagt sie auf die Frage, was den Ausschlag gab, dass sie sie von dieser Freizeitbeschäftigung fünf Jahrzehnte hindurch nicht lassen kann. Tischtennis trainiere das Reaktionsvermögen. Zudem mag sie die Gemeinschaft Gleichgesinnter, wie sie ihr in der Abteilung Tischtennis von Eintracht Elster geboten wird. Es sei ein Sport, den man bis ins hohe Alter spielen könne.

Deshalb verschwendet sie derzeit keinen Gedanken daran, wann sie den Schläger für immer zur Seite legen könnte. „Ich hoffe, dass ich noch recht lange spielen kann, mindestens noch zehn Jahre.“ Oder sie höre auf, wenn sie in der Abteilung niemand mehr sehen wolle. Auf diese Aussage erntet sie von umstehenden Männern energischen Widerspruch.

Text und Foto: Frank Grommisch

 

Crossgolf-Turnier ins Jessen

Mario Prell ist Ansteckungsursache

12.05.2017

Crossgolf-Rebell ist sein Nickname in den sozialen Medien, aber rebellisch erlebt man den Elsteraner Mario Prell nicht. Er ist ein sehr freundlicher Mensch, stolzer Vater von fünfjährigen Zwillingen, und wenn ihm mal etwas den Nerv raubt, findet er Ausgleich beim Crossgolf.

„Man schaltet dabei automatisch ab“, sagt er. „Es bringt auch nichts, in Brass auf den Ball einzuschlagen, dann hat man nur Misserfolge und ärgert sich noch mehr.“ Feingefühl brauche es, um ein Ziel zu treffen. „Das Pling, wenn der Ball losfliegt“, ist Musik in seinen Ohren.

Auf diesen Sport gekommen ist Prell 1998 beim Urlaub in Schottland auf einer Schlössertour. „Nach dem zigsten Castle wollte ich keins mehr sehen und habe zu meiner Frau gesagt, komm wir schauen mal da drüben auf den Golfplatz.“ So bekam er das erste Mal einen Golfschläger in die Hand. „Als der Ball das erste Mal abhob, da war es um mich geschehen.“ Prell hatte sein neues Hobby entdeckt.

Am 13. Mai veranstalten die Crossgolfer des UHC Elster ihr erstes Stadtturnier in Jessen. Gespielt wird im Schlosspark und dem angrenzenden Gelände. Das Turnier ist offen für alle, es ist gleichzeitig das erste Wertungsspiel der Mitteldeutschen Crossgolfliga 2017. Die Einweisung beginnt 10.30 Uhr, Start ist 11 Uhr. Neben dem Turnier gibt es einen Bereich für das Schnuppergolfen unter Anleitung. Alle Neugierigen sind eingeladen.

„Ich hätte auch in Deutschland gern weiter normalen Golf gespielt, aber das ist gar nicht so einfach. Die Konventionen sind sehr streng.“ Er habe sich mit anderen unterhalten, welche Alternativen es gibt und so sei er auf Crossgolf, also Golf in natürlichem Gelände, gekommen. Es dauerte nicht lange und er hatte andere neugierig gemacht und angesteckt.

Auf der rekultivierten ehemaligen Müllkippe in Elster fanden die Enthusiasten das ideale Terrain. Das Gelände ist öffentlich, jedermann kann dort nach Lust und Laune den Golfschläger schwingen. Inzwischen hat sich unter dem Dach des UHC Elster eine Crossgolf-Abteilung etabliert, und einige Mitglieder haben sich im Sport auf Wettkampfniveau profiliert.

Vor einer Woche war Mario Prell bei den Deutschen Meisterschaften in Mannheim. „Es war ein schönes und anspruchsvolles Turnier“ erzählt er. Er hatte gehofft, unter die ersten zwölf zu kommen um dann im Nationalteam in internationalen Wettkämpfen mitspielen zu können, aber die Konkurrenz sei zu stark gewesen.

Mit dem 44. Platz von 108 Teilnehmern habe er immerhin im vorderen Mittelfeld abgeschlossen. Den Punkten nach sei der Abstand zur Spitze aber gar nicht so groß.

Text und Foto: Ute Otto

 

Es tönen die Lieder zum Muttertag

Interview mit der Vorsitzenden des Gemischten Chores in Elster Petra Richter

09.05.2017

Seine Gäste möchte der Gemischte Chor Elster am 14. Mai ab 16 Uhr mit schönen Melodien verzaubern. Erneut lädt er zum Muttertagskonzert in die evangelische Kirche Elster ein. Über das Vorhaben sprach Boris Canje mit der Vereinsvorsitzenden
Petra Richter.

Der Chor Elster wird nicht allein unterhalten. Welche Klangkörper sind beteiligt?
Drei weitere Chöre wollen mit auftreten und so unser 25-jähriges Bestehen feiern. Neben dem Männerchor 1847 Schweinitz sind dies die Sangesfreunde Listerfehrda sowie der Kirchenchor der evangelischen Kirche. Zu allen pflegen wir
lange freundschaftliche Beziehungen, zu denen gegenseitige Einladungen gehören. Mit den Schweinitzern musizieren wir unter anderem beim Schifferfest und bei unserem Konzert am 1. Advent zusammen, nehmen auch an dessen Veranstaltung
in Elstermanns Park teil. Gern singen wir zusammen, weil es uns ja nach wie vor an weiteren männlichen Stimmen fehlt.

Wie kam es denn zur Idee der Muttertagskonzerte?
Wir hatten vor unserem 20-jährigen Bestehen überlegt, wie man die Zeit, in der es wenig Auftrittsmöglichkeiten gibt, überbrücken kann. Damals war geplant, im Freizeitpark aufzutreten. Mit dem Muttertag glaubten wir, den richtigen Anlass gefunden zu haben. Damals machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, es regnete. So wurde umorganisiert und in die Kirche eingeladen. Das hat gut geklappt. Seitdem sind wir jedes Jahr dort zu Gast.

Welche Lieder werden zu hören sein?
Da hat jeder Chor so seine Vorlieben, die aber in Summe ein buntes Programm ergeben. Zu Beginn singen alle, auch das
Publikum, „Es tönen die Lieder“ und am Ende den Kanon „Viel Glück und viel Segen“. Dazwischen werden vor allem
Frühlingslieder zu hören sein, ebenso einige internationale Titel.

Interview: Boris Canje

Foto: privat

 

26 Tomatensorten besonders gefragt

Offene Gärtnerei Katja und Martin Böttcher fördern Sumy-Hilfe.

06.05.2017

Seit Jahren nutzen die Elsteraner Katja und Martin Böttcher ihren Tag der offenen Gärtnerei auch, um sich sozial zu engagieren. Nutznießer diesmal waren der Jugendclub „Zuflucht“ in Elster und der Förderkreis Sumy-Hilfe. Beide übrigens nicht zum ersten Mal. Kinder des Jugendclubs und Betreuerin Sabine Hoffmann hatten das Rahmenprogramm der Gärtnerei-Aktion mitgestaltet – sie betreuten die Hüpfburg, die Tombola, den Bastelstand und boten vor allem den jungen Gästen als Blumen und Schmetterlinge dekorierte Lollis an. Der Förderkreis Sumy-Hilfe unterstützt, ursprünglich vom Seydaer Diest-Hof ausgehend, seit beinahe 25 Jahren Menschen mit geistigen Behinderungen und deren Familien in Sumy, einer Bezirksstadt im Nordosten der Ukraine. Dorthin organisiert der Förderkreis vom 7. Bis 14. Mai wieder einen Spendentransport. Für diesen spendierten Katja und Martin Böttcher zum einen Hygieneartikel und Schreibwaren im Wert von 100 Euro, die Marett Alb vom „Augenblick mal“ (Büro- und Schreibwaren) in Elster ihnen zu günstigen Konditionen überlassen hat. Sie sind für die Behindertenschule in Sumy bestimmt. Zum anderen gab das Gärtnerei-Ehepaar 200 Euro für die Finanzierung des Transports.

Nicht nur deshalb allerdings schätzen Böttchers ihre jüngste Offene-Gärtnerei-Aktion als gelungen und gut besucht ein. Sie danken auch ihren Mitarbeitern, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre. „Wir konnten wieder viele neue Kunden registrieren, die sich vor allem lobend über die Vielfalt des Angebots geäußert haben“, sagt Martin Böttcher.

In diesem Frühjahr, so der Gärtnerei-Inhaber, kranke der Pflanzenverkauf ein bisschen an der Witterung. „Es ist nachts noch zu kalt. Die Leute wissen wegen der drohender Nachtfröste nicht, ob und was sie schon rauspflanzen können.“ Die Gärtnerei beheize deshalb ihre Gewächshäuser. Aber die Kunden draußen seien verständlicherweise unentschlossen.

Dessen ungeachtet war neben Geranien die Nachfrage nach Tomaten besonders groß beim Tag der offenen Gärtnerei. „Aber auch das andere Sortiment von Schneeflockenblume über Begonien und Petunien bis hin zu Kräutermischungen und Gemüsepflanzen wie Paprika und Gurken ging gut“, schätzt Martin Böttcher ein. Allein 26 Sorten Tomaten umfasste das Angebot. „Harzfeuer, eine Sorte, die es schon 60 Jahre gibt, lief aber als Massenprodukt am besten“, erklärt der Fachmann.

Text: Detlef Mayer

Fotos: Medientreff  -  Sabine Hoffmann

 

 

Kirche Zemnick

Jede Spende zählt

05.05.2017

Die Kirche in Zemnick muss dringend saniert werden. Geschrieben wurde dazu schon einiges. Doch wenn es nach den Einwohnern des Dorfes geht, längst nicht genug. Auch Pfarrer Thomas Meinhof würde lieber heute als morgen die Dachdecker anrücken sehen.
Dass es dringlich ist, zeigen die Wasserspuren im Gotteshaus. Es regnet durch und jeder Guss, von dem wir in diesem Frühjahr genügend hatten und haben, macht die Situation nicht besser. Doch was sollen und können die wahrlich Betroffenen tun? Die Hände in den Schoß legen und zuschauen, wie ihre Dorfmitte langsam zerfällt? Nie und nimmer! Die Summe von 100 000 Euro für die Reparatur des Daches ist gewaltig. Und selbst bei der zugesagten Fördermittelsumme von 90 Prozent bleiben immer noch 10 000 Euro offen. Die müssen die 100 Zemnicker aber erst einmal aus Eigenmitteln zusammenhaben, bevor die Förderung fließen kann. Das dauert, auch wenn schon etliche Spenden eingegangen sind und die Spendenbereitschaft auch von außerhalb erfreulich ist.
Dennoch lassen sich die 55 Zemnicker Gemeindemitglieder stets etwas Neues einfallen, um an ihr 1872 erbautes, schönes Backsteinkirchlein zu erinnern. Deshalb organisierten sie ein Konzert junger Künstler aus Sachsen in der Kirche. Kevin Ludewig (23), der in Großenhain wohnt und Philipp Zeiler (22) aus Gröditz bei Riesa, beide noch empfohlen vom inzwischen verstorbenen Kreiskantor Volkmar Genterczewsky, bereiteten gemeinsam mit Pfarrerssohn Franz Meinhof den Zuhörern, die bei weitem nicht nur aus dem Dorf kamen, eine wunderschöne Nachmittagsstunde mit zumeist erfrischend-fröhlichen Melodien, hervorragend gespielt auf Orgel, Saxophon, Glockenspiel, Cajòn und mit Gesang. Ob bei den Liedern der Liebe oder bei den Segensliedern - stets fiel der Blick der Zuhörer auf das 1909 von Pastor Voigt gespendete farbenprächtige große Bleiglasfenster hinter dem Altar. „Herr, das Licht deiner Liebe leuchtet auf“.

Mit diesem letzten Titel im Herzen traten die Gäste des Konzertes aus der Kirche. Aber sie gingen nicht auseinander. In der alten Schule wartete noch eine, von den fleißigen Frauen hergerichtete, reichlich gedeckte Kaffeetafel auf sie. Lange wurde noch mit Pfarrer Meinhof und Rita Gresse, der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates, gesessen und über das Konzert und die noch ausstehenden Gelder für die Sanierung gesprochen. Heike Richter hatte dazu einen klaren Standpunkt: „Ich bin hier geboren, getauft und konfirmiert. Und  ich habe hier in der Kirche geheiratet. Warum soll ich nicht spenden? In der DDR wurde immer nur ausgebessert. 2014 wurde dann endlich die Orgel überholt und die alten Pfeifen für zehn Euro das Stück verkauft“. Familie Wiesner, heute in Wittenberg lebend, bestätigte das und erzählte, dass sie ebenfalls zwei erworben hätten, in die das Familienoberhaupt ab und an mal hineinblase. „Da wundern sich immer die Nachbarn, woher die Töne kommen“, lachte er.

Text: Evelyn Jochade

Foto: Frank Grommisch

 

Parkplätze knapp in Elsters Mitte

05.05.2017

Anwohnerfreundlich sei das nicht. So wurde in der Sitzung des Elsteraner Ortschaftsrats die Neureglung fürs Parken auf dem Markt bewertet. Elke Kunze, Michael Kurth und Michael Ziehm brachten dazu ihre Bedenken vor. Die Lage habe sich seit einigen Tagen noch mal verschärft, bemängelten sie. Das Schild, das zum Parken in gekennzeichneten Bereichen auf dem Markt aufforderte, sei inzwischen zwar verschwunden, aber dafür sind jetzt auf jener Marktseite, auf der sich die Bäckerei Käpernick befindet, vier Kurzzeitparkplätze eingerichtet worden. Zwei Stunden dürfe hier nur geparkt werden und das Tag und Nacht, kritisierten die Anwohner. Zwei Parkplätze würden auch reichen. Zudem würden jetzt die Autos noch mehr als zuvor überall stehen. Es gebe zunehmend Probleme, dass Zufahrten zugeparkt würden und Anwohner nicht an ihre Garagen bzw. Grundstücke gelangen. Das Chaos sei größer als vorher, bestätigte auch Uwe Zeidler, der ebenfalls an der Beratung teilnahm.
Vor einigen Jahren habe sich die Lage schon mal inmitten von Elster verschärft, als die Bäckerei öffnete, merkte Michael Kurth an. Auch der Tagestourismus habe zugenommen, ergänzte Zahna-Elsters Bürgermeister Peter Müller (Freie Wähler). Zum Parken auf dem Elsteraner Markt sei intensiv diskutiert worden, informierte er. Vier Parkplätze mit zeitlicher Begrenzung in diesem Bereich hält der Bürgermeister für angemessen. Allerdings, die Runde wurde hellhörig bei der Kritik der Anwohner, dass die Zeitbegrenzung von zwei Stunden Tag und Nacht gelten würde. Da habe wohl jemand vergessen, das Zusatzschild, auf dem vermerkt sein soll, dass die Regelung von 8 bis 18 Uhr gelte, anzubringen. Sabine Hoffmann (Freie Wähler) bestätigte, dass die Absprachen hierzu im Ortschaftsrat entsprechend erfolgt seien. Das Zusatzschild müsse also noch an den Mast, hieß es einhellig. Die Anwohner nahmen das etwas erleichtert zur Kenntnis.
Dass es mit den Parkplätzen noch knapper werden soll, zumindest für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge, damit sei sie nicht einverstanden, äußerte Elke Kunze noch. Sie bezog sich auf jüngst in der Ortschaftsratssitzung im April öffentlich gewordene Planungen, dass auf dem Markt eine Ladesäule für Elektroautos installiert werden soll. Da finde sich doch sicher ein anderer Standort, etwa am Einkaufsmarkt im Gewerbegebiet (Ortsausgang Richtung Iserbegka) oder am Bahnhof. Der Energieversorger, der die „Tankstelle“ für E-Autos aufbauen wolle, möchte einen Standort an der Bundesstraße, erläuterte Peter Müller. Der Bahnhof wäre dafür zu weit weg und der Einkaufsmarkt im Gewerbegebiet wohl aufgrund des Umfelds auch nicht geeignet, so der Bürgermeister. Noch sei gar nicht entschieden, ob Elster überhaupt so eine Ladesäule bekommt.

Text: Frank Grommisch

Foto: Medientreff  -  Sabine Hoffmann (Archiv)

 

Neue Aufgaben übernommen

04.05.2017

In der Stadtratssitzung Zahna-Elster stand eine ganze Reihe von Personalveränderungen an. So wurde Marcel Rückert aus Elster zum Ortswehrleiter ernannt und in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen. Zudem erfolgte seine Vereidigung durch Bürgermeister Peter Müller (Freie Wähler). Glückwünsche für die neue Aufgabe gab es auch vom Stadtratsvorsitzenden Matthias Wartenberg (CDU). Ortswehrleiter in Gallin ist Sven Henze, sein Stellvertreter Jörg Schüler. Ronald Schrödter wurde abberufen und ihm für seine Arbeit in Gallin gedankt. Als Jugendwart in Zörnigall ist von jetzt an Jens Voigt tätig, in Elster Jan Giersch. Und Harry Wolf wurde für weitere sechs Jahre als Bereichsleiter vorbeugender Brandschutz in der Stadtwehrleitung bestätigt.

Text und Foto: Frank Grommisch

 

Lesen mit Lampenfieber

Sechs Schüler beteiligen sich in Elster am Wettbewerb.

02.05.2017

Ein Blick auf die Teilnehmerliste des Leselöwen-Vorlesewettbewerbes an der Grundschule „Elbkinderland“ Elster sorgte für Staunen. Nur ein Mädchen, aber fünf Jungen stellten sich der sechsköpfigen Jury.

Wie immer galt es zunächst, sein Lieblingsbuch vorzustellen und einen Text daraus zu Gehör zu bringen. Hier waren schon Unterschiede zu erkennen. Einige der Vorleser gaben sich richtig Mühe, das Buch mit eigenen Worten zu präsentieren. Andere dagegen wählten einen bequemeren Weg, sie lasen die Zusammenfassung auf der Rückseite ab. Allen gemein war jedoch eine ziemliche Aufregung. Schließlich galt es, nicht nur vor der Jury und der eigenen Klasse zu bestehen, denn auch die Vierte saß im Publikum. Wie wohl nicht anders zu erwarten waren bei den Jungen ganz klar die Bücher beliebter, in denen es um Sport, insbesondere um den Fußball ging. Aber es war auch eine Erzählung über das Erfinden einer Sockensuchmaschine dabei. Zeitdetektive waren ebenfalls unterwegs. Zu merken war immer, dass die Vorleser richtig Spaß hatten. Dann kam die echte Prüfung, das Lesen eines unbekannten Textes.

Die Juroren merkten übereinstimmend, dass es bei allen ziemlich holprig losging, dann aber immer besser wurde. Nur einer schaffte beides ohne großen Unterschied und wurde klarer Sieger: Santiago Tallowitz. Er lag nicht nur in der Gunst der Jury vorn, sondern ebenso in der des Publikums. Zweite wurde Aileen Liehmann, Dritter Tim Sprenger. Eine Teilnehmerurkunde gab es für alle Drittklässler, von denen einige erst wegen des Wettbewerbes auch zu Hause Bücher zur Hand genommen hatten.

Ein Lob gebührt zwei Grundschülern, die nicht zu den Startern gehörten, aber am Erfolg beteiligt waren. Sara Henze war eine völlig unaufgeregte Moderatorin, die sich ihre Texte selbst geschrieben hatte. Und sollte die Tischdecke beim Wechsel der Vorleser einmal verrutschen, so war Jamie Hofmann zur Stelle.

Text: Boris Canje

Foto: aktion-mensch.de

 

Elbfähre Elster

Sie setzt wieder über

02.05.2017

Die Elbfähre Elster ist seit Dienstagvormittag wieder in Betrieb. Vorbei ist damit die mehrmonatige Zwangspause. Seit Anfang Februar befand sich die Fähre zur Landrevision, die aller fünf Jahre ansteht, in der Werft in Aken. Nach ihrer Rückkehr an ihren angestammten Liegeplatz am Wartenburger Ufer waren noch die geforderten Sicherungen fürs Festmachen an beiden Fährzufahrten zu installieren, ansonsten hätten stets zwei Fährleute übersetzen müssen. Am Dienstag erfolgte die Abnahme durch zwei Fachleute der Schiffsuntersuchungskommission. „Sie hatten nichts zu beanstanden“, sagte Fährpächter Uwe Zeidler.

Text: Frank Grommisch

Foto: Medientreff  -  Sabine Hoffmann (Archiv)

 

„Komm lieber Mai und mache“

Konzert Kinder- und Gemischter Chor im Duett

01.05.2017

Frühlingskonzert in der Johannischen Kirche in Elster, das ist immer eine Garantie für ein volles Haus. Der Gemischte Chor Elster und der Kinderchor der Johannischen Kirche wollten die Gäste unterhalten. Letzterer hat zurzeit einige personelle Probleme und wurde daher von mehreren sangesfreudigen Erwachsenen verstärkt. Der Gemischte Chor zeigte einmal mehr, wie viel Freude und Spaß es seinen Mitgliedern macht, wenn er internationale Lieder zu Gehör bringen darf, etwa die Moskauer Nächte. Sie sind noch jung im Repertoire des Klangkörpers und eine Reminiszenz an die gemeinsamen Auftritte mit dem Moskauer Männerchor bei Wittenbergs Stadtwache. Der Kinderchor brachte vorrangig Kirchenlieder zu Gehör, hatte einige Instrumentalsolisten dabei und stimmte gemeinsam mit dem Gemischten Chor Volkslieder wie „Frühlingszeit“ oder „Komm lieber Mai uns mache“ an. Zum Abschied sangen beide Chöre den irischen Segen „Mögen sich die Wege“. Der Kinderchor besteht seit vier Jahren und würde sich über weitere Mitstreiter freuen. Geprobt wird montags in der Johannischen Kirche.

Text: Boris Canje

Fotos: Medientreff  -  Sabine Hoffmann

 

 


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